riha WeserGold steuert Lieferkette mit OPHEO

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Der Geträn­ke­her­stel­ler riha Weser­Gold steu­ert sei­ne Lie­fer­ket­te mit dem inte­grier­ten Trans­port­ma­nage­ment- und Tele­ma­tik­sys­tem OPHEO.

Lan­ge War­te­zei­ten für Lkw gehö­ren bei riha Weser­Gold in Rin­teln der Ver­gan­gen­heit an. Ganz ohne Slot­bu­chung oder ande­ren Mehr­auf­wand für Spe­di­teu­re hat es der mit­tel­stän­di­sche Geträn­ke­her­stel­ler geschafft, sei­ne Pro­zes­se deut­lich zu straf­fen. Dahin­ter steckt das im Jahr 2016 ein­ge­führ­te Trans­port­ma­nage­ment- und Tele­ma­tik­sys­tem OPHEO, das bei riha Weser­Gold in die bestehen­den Pro­zes­se inte­griert wur­de. So ist die von der ini­ti­ons AG stam­men­de Soft­ware über eine Schnitt­stel­le an das Waren­wirt­schafts­sys­tem Trend SWM ange­schlos­sen, was zu stark auto­ma­ti­sier­ten Abläu­fen führt.

Deut­lich pro­duk­ti­ver

Die größ­ten­teils in Trend SWM erfass­ten Lie­fer­auf­trä­ge wer­den an OPHEO über­ge­ben und dort zu opti­mier­ten Tou­ren für die 109 eige­nen Lkw ver­ar­bei­tet. Hin­zu kom­men die Tou­ren für rund 80 Fahr­zeu­ge von Sub­un­ter­neh­mern und die direkt in OPHEO erfass­ten Fremd­auf­trä­ge. “Pro Tag bear­bei­ten wir allein am Stand­ort Rin­teln mit vier Dis­po­nen­ten 150 bis 200 Auf­trä­ge”, stellt Ver­sand­lei­ter Alfons Teb­ben fest. Dem­nächst wer­de sich die Arbeits­auf­tei­lung jedoch ändern, da einer der Dis­po­nen­ten 2017 in den Ruhe­stand wech­selt. “OPHEO und sein leicht bedien­ba­res Dispo­Cock­pit haben bei uns zu einem deut­li­chen Pro­duk­ti­vi­täts­fort­schritt geführt, so dass wir den Nach­fol­ger vor­ran­gig für die Akqui­si­ti­on zusätz­li­cher Frach­ten ein­set­zen wer­den”, plant Teb­ben.

Zu Zeit­er­spar­nis­sen führt OPHEO gleich an meh­re­ren Stel­len. Noch bevor die Auf­trä­ge an die Lkw über­mit­telt wer­den, ste­hen die Plan­da­ten im ERP-Sys­tem zur Ver­fü­gung. Von hier aus die­nen sie zum Ansteu­ern des voll­au­to­ma­ti­schen Hoch­re­gal-Lagers. Das auto­ma­ti­sche Kom­mis­sio­nie­ren und Bereit­stel­len der Tour wird per Knopf­druck gestar­tet, nach­dem sich der Fah­rer in der Dis­po­si­ti­on gemel­det hat. “Bis der Lkw am Tor ange­dockt hat, ste­hen in der Regel die ers­ten Palet­ten in der rich­ti­gen Rei­hen­fol­ge bereit, so dass der Bela­de­vor­gang unver­züg­lich begin­nen kann”, beschreibt Teb­ben.

Sehr effi­zi­ent funk­tio­niert auch die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Fremd­spe­di­teu­ren. Die­se erhal­ten ihre Trans­port­auf­trä­ge am Vor­tag mit kon­kre­ten Hin­wei­sen, ab wann die Tou­ren zur Bela­dung bereit ste­hen. “Wir kön­nen in OPHEO fest­le­gen, ob der Trans­port­auf­trag per E-Mail oder Fax an den Spe­di­teur ver­sen­det wird”, erklärt Teb­ben. In jedem Fall sor­gen die auto­ma­ti­schen Nach­rich­ten für die ein­gangs erwähn­ten kur­zen Abfer­ti­gungs­zei­ten.

Pro­gnos­ti­zier­te Ankunft

Dank der inte­grier­ten Tele­ma­tik­lö­sung OPHEO MOBILE läuft jetzt auch die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Fah­rern wesent­lich ratio­nel­ler. Sämt­li­che Auf­trags­da­ten wer­den per Knopf­druck direkt an die in den Fahr­zeu­gen instal­lier­ten Tablets über­mit­telt. Damit erhal­ten die Fah­rer ein­deu­ti­ge Anga­ben, die in der Regel kei­ne wei­te­re Abstim­mung erfor­dern. Statt­des­sen wer­den die Auf­trä­ge in der vor­ge­ge­be­nen Rei­hen­fol­ge abge­ar­bei­tet und mit dem jeweils aktu­el­len Sen­dungs­sta­tus an OPHEO zurück­ge­mel­det. Für die Navi­ga­ti­on sorgt der PTV Truck Navi­ga­tor, der in OPHEO MOBILE inte­griert wur­de.

“Unse­re Tele­fo­ne klin­geln jetzt deut­lich sel­te­ner und bei Kun­den­an­fra­gen nach dem Ver­bleib ihrer Bestel­lung sind wir ohne Rück­spra­che sofort aus­kunfts­fä­hig”, bestä­tigt Teb­ben. In die­sem Zusam­men­hang hebt der Ver­sand­lei­ter beson­ders die Pro­gno­se­funk­ti­on von OPHEO her­vor, die den genau­en Zeit­punkt der Ankunft in Abhän­gig­keit der aktu­el­len Ver­kehrs­la­ge berech­net. “Die­sen Vor­teil konn­te uns nur OPHEO bie­ten”, erin­nert sich Teb­ben, der vor der Inves­ti­ti­ons-Ent­schei­dung meh­re­re Trans­port­ma­nage­ment­sys­te­me genau ana­ly­siert hat­te.

Trans­pa­rent und ein­heit­lich

“Im Som­mer 2015 stand fest, dass uns die ini­ti­ons AG die am bes­ten geeig­ne­te Gesamt­lö­sung bie­ten kann”, sagt Geschäfts­füh­rer Tho­mas Mer­tens. Danach nahm die Ein­füh­rung von OPHEO sei­nen Lauf. “Die Zusam­men­ar­beit mit der ini­ti­ons AG war zu jeder Zeit sehr kon­struk­tiv und pro­fes­sio­nell, so dass wir den Zeit- und Kos­ten­rah­men ein­ge­hal­ten haben”, so Mer­tens wei­ter. Im Janu­ar 2016 ging die Lösung in Rin­teln in den Live-Betrieb. Die Stand­or­te Dodow und Waib­stadt folg­ten im Febru­ar und Mai. Im Okto­ber ging der Schwei­zer Stand­ort in Zurz­ach an den Start.

Dank Tele­ma­tik und Dis­po-Cock­pit kön­nen die Dis­po­nen­ten jetzt auch wesent­lich leich­ter geeig­ne­te Fremd­auf­trä­ge zuord­nen. “Ich weiß nun auf einen Blick, wel­cher Lkw sich in der Nähe einer poten­zi­el­len Rück­la­dung befin­det”, betont Teb­ben. Gehört das geeig­ne­te Fahr­zeug zu einem ande­ren Stand­ort, genügt eine form­lo­se Abstim­mung mit den Kol­le­gen via Live-Chat. Danach kann der neue Auf­trag per Maus­klick dis­po­niert wer­den und ist sofort für alle Dis­po­nen­ten aller drei Stand­or­te sicht­bar. “Die­se Trans­pa­renz und Ein­heit­lich­keit ist ein wei­te­rer gro­ßer Nut­zen von OPHEO”, so Teb­ben. Jetzt könn­ten sich sei­ne Mit­ar­bei­ter und er bei Bedarf schnell in die Pla­nun­gen der Kol­le­gen hin­ein­den­ken, was bei kurz­fris­ti­gen Per­so­nal-Aus­fäl­len sehr hilf­reich sei.

Auto­ma­tisch erin­nert

Ein wei­te­rer Vor­teil der Tele­ma­tik­lö­sung OPHEO MOBILE besteht in der Schnitt­stel­le zum Tele­me­trie-Daten­sys­tem Fleet­board, mit dem sämt­li­che Lkw von riha Weser­Gold aus­ge­stat­tet sind. Wäh­rend der Fahrt sam­melt Fleet­board die aktu­ell noch ver­füg­ba­ren Lenk- und Ruhe­zei­ten und stellt die­se via OPHEO MOBILE über­sicht­lich im Dispo­Cock­pit zur Ver­fü­gung. Glei­ches gilt für die in OPHEO inte­grier­te Funk­ti­on für die Fah­rer­kar­ten­kon­trol­le. Die Ablauf- und Kon­troll­ter­mi­ne für alle 140 Fah­rer wur­den in den Stamm­da­ten von OPHEO hin­ter­legt. Sobald ein fäl­li­ger Ter­min näher rückt, gene­riert OPHEO auto­ma­tisch eine Erin­ne­rungs-Nach­richt, die dann nur noch an das jewei­li­ge Fah­rer-Tablet wei­ter­ge­lei­tet wer­den muss.

Ähn­lich ver­hält es sich mit den anste­hen­den Werk­statt-, Prüf- und War­tungs­ar­bei­ten an den Fahr­zeu­gen: Die manu­ell ein­ge­pfleg­ten Werk­statt­ter­mi­ne wer­den auto­ma­tisch bei der Dis­po­si­ti­on berück­sich­tigt. Die betrof­fe­nen Lkw und Auf­lie­ger ste­hen dann für die Dau­er des geplan­ten Werk­statt­auf­ent­halts nicht mehr für die Dis­po­si­ti­on zur Ver­fü­gung.

Übri­gens: Neben der Zeit spart riha Weser­Gold jetzt jede Men­ge Papier. Aus­ge­druckt wer­den hier jetzt nur noch die Lie­fer­schei­ne, da die Emp­fän­ger nach wie vor auf die­sen Beleg bestehen. Alles ande­re läuft digi­tal. Ein­ge­spart wur­den vor allem die Kom­mis­sio­nier­schei­ne, die frü­her als Pla­nungs­grund­la­ge dien­ten. Teb­ben schätzt, dass sei­ne Mann­schaft heu­te rund 85 Pro­zent weni­ger Papier ver­braucht als vor der Soft­ware-Ein­füh­rung. Exak­te Aus­sa­gen zu den Kos­ten­ef­fek­ten der Tou­ren­op­ti­mie­rung und den damit ver­bun­de­nen CO2-Ein­spa­run­gen will der Ver­sand­lei­ter hin­ge­gen erst in ein paar Mona­ten tref­fen. Dann soll das OPHEO Repor­ting-Modul ein­ge­führt und die tat­säch­lich gefah­re­nen Kilo­me­ter mit den frü­he­ren Stre­cken ver­gli­chen wer­den. Sicher sei nur, dass es auch hier deut­li­che Ein­spa­run­gen gebe.

 

Hin­ter­grund: riha Weser­Gold

Die riha Weser­Gold Geträn­ke GmbH & Co. KG ist ein mit­tel­stän­di­scher Her­stel­ler von nicht­al­ko­ho­li­schen Geträn­ken, des­sen Wur­zeln bis in das Jahr 1934 rei­chen. Das Unter­neh­men mit Sitz in Rin­teln pro­du­ziert an drei deut­schen und vier aus­län­di­schen Stand­or­ten ver­schie­de­ne Mine­ral­wäs­ser, Säf­te, Nek­tare, Limo­na­den, Schor­len und Tee­ge­trän­ke. Neben Deutsch­land pro­du­ziert riha Weser­Gold in Spa­ni­en, Polen, der Schweiz und in Cos­ta Rica.

Die drei inlän­di­schen riha Weser­Gold-Betrie­be in Rin­teln, Waib­stadt und Dodow wei­sen zusam­men eine Pro­duk­ti­ons­flä­che von über 70.000 Qua­drat­me­tern auf, haben mehr als 52.000 Qua­drat­me­ter über­dach­te Lager­flä­che und 89.000 Qua­drat­me­ter Frei­la­ger. Die Tageska­pa­zi­tät liegt in Rin­teln mit 2,3 Mio. Kar­tons und 1,9 Mio. Fla­schen deut­lich über Waib­stadt (1,5 Mio. Kar­tons, 1,4 Fla­schen) und Dodow (700.000 Kar­tons, 1,5 Mio. Fla­schen). Für die Ver- und Ent­sor­gung der deut­schen Pro­duk­ti­ons­stand­or­te betreibt riha Weser­Gold eine eige­ne Lkw-Flot­te mit 109 Sat­tel­zü­gen. Außer­dem sind rund 80 Fahr­zeu­ge von Sub­un­ter­neh­mern im Ein­satz.

Wei­te­re Infos unter www.riha-wesergold.de

 

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