cbergmann-opheo-anwenderbericht

Transparent per ETA und SMS

Pressemitteilung

Der öster­rei­chi­sche Bau­stoff- und Flie­sen­händ­ler C. Berg­mann KG hat die Tou­ren­pla­nung am Stamm­sitz Traun auf das inte­grier­te Trans­port­leit­stand- und Tele­ma­tik­sys­tem OPHEO umge­stellt und damit Kun­den­ser­vice und Effi­zi­enz wesent­lich ver­bes­sert.

Das Ändern bewähr­ter Arbeits­ab­läu­fe stößt bei Mit­ar­bei­tern meis­tens auf Wider­stand. Die Macht der Gewohn­heit ist groß und nur sel­ten sind Men­schen wirk­lich offen für neue Pro­zes­se und Lösun­gen. Die Beleg­schaft des öster­rei­chi­schen Bau­stoff­händ­lers C. Berg­mann am zen­tra­len Stand­ort Traun bil­det hier eine Aus­nah­me. Als hier im Febru­ar 2019 das inte­grier­te Trans­port­leit­stand- und Tele­ma­tik­sys­tem OPHEO ein­ge­führt wur­de, kamen wich­ti­ge Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge und Ide­en aus den Rei­hen der Mit­ar­bei­ter.

Durchgängig digitalisiert

Die drei Vor­ar­bei­ter im Lager erkann­ten zum Bei­spiel sofort, wel­che Chan­cen ihnen die digi­ta­li­sier­te Dis­po­si­ti­on brin­gen wür­de. Zu den Haupt­auf­ga­ben der Vor­ar­bei­ter gehört schließ­lich das Steu­ern der zwölf Stap­ler­fah­rer, die für das Kom­mis­sio­nie­ren der täg­lich bis zu 80 Tou­ren zustän­dig sind. „Durch OPHEO wer­den nicht nur die Tou­ren­plä­ne, son­dern auch die Ankunfts­zei­ten der LKW im Lager völ­lig trans­pa­rent“, erklärt Diplom-Inge­nieu­rin (FH) Mar­git Ober­bram­ber­ger, die bei C. Berg­mann die Abtei­lung Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung und IT lei­tet.

Die Trans­pa­renz ist das Ergeb­nis der durch­gän­gi­gen Digi­ta­li­sie­rung aller Vor­gän­ge zwi­schen Auf­trags­ein­gang und Aus­lie­fe­rung. Bei der C. Berg­mann KG wer­den lau­fend Kun­den­auf­trä­ge zur Aus­lie­fe­rung und Lie­fe­ran­ten-Bestel­lun­gen zur Abho­lung aus dem ERP-Sys­tem an OPHEO über­tra­gen und im Dis­po-Cock­pit zu opti­mier­ten Tou­ren mit bis zu 18 Abla­de­stel­len zusam­men­ge­stellt. Die­se wer­den per Mobil­funk an die in den LKW mon­tier­ten Fah­rer­ter­mi­nals vom Typ Tom­Tom Tele­ma­tics PRO 8375 gesen­det und vom Fah­rer abge­ar­bei­tet. Nicht nur die vier eige­nen, son­dern auch 17 Fahr­zeu­ge von Trans­port­un­ter­neh­mern wur­den mit den kom­pak­ten Bord­com­pu­tern und der dar­auf instal­lier­ten Tele­ma­tik-App OPHEO Mobi­le aus­ge­rüs­tet, die in der Gesamt­lö­sung eine zen­tra­le Rol­le spielt. Die Fah­rer erhal­ten via OPHEO Auf­trags­da­ten und Lie­fer­adres­sen und kön­nen sich mit der inte­grier­ten Truck-Navi­ga­ti­on zum nächs­ten Ziel lei­ten las­sen. Jeder erreich­te Sen­dungs­sta­tus wird per Knopf­druck doku­men­tiert und eben­so wie die aktu­el­len Posi­ti­ons­da­ten an die Zen­tra­le über­mit­telt.

Mehr Platz dank ETA

Mit die­sen Infor­ma­tio­nen kann OPHEO für jede Sen­dung die Ankunfts­zeit beim Kun­den, das vor­aus­sicht­li­che Tou­ren­de sowie den Zeit­punkt der Rück­kehr jedes Fah­rers berech­nen. Bei C. Berg­mann pro­fi­tie­ren davon nicht nur die Dis­po­nen­ten, son­dern auch die Vor­ar­bei­ter, denn im Lager­bü­ro wur­de ein weit­hin sicht­ba­rer ETA-Moni­tor mon­tiert, der die Rei­hen­fol­ge und die von OPHEO errech­ne­ten ETA-Ankunfts­zei­ten (Esti­ma­ted Time of Arri­val) der dem­nächst ein­tref­fen­den LKW anzeigt. Zusätz­lich zum ETA-Moni­tor haben die Vor­ar­bei­ter Ein­blick in die geplan­ten Tou­ren, die sie am PC auf­ru­fen kön­nen.

Falls für den lau­fen­den Tag wei­te­re Tou­ren vor­ge­se­hen sind, kann die Ware punkt­ge­nau bereit­ge­stellt wer­den, was die War­te­zei­ten der LKW im Lager mini­miert. „Außer­dem gewin­nen wir in der Bereit­stel­lungs­zo­ne wert­vol­len Platz, da dort jetzt nur noch die kurz­fris­tig benö­tig­ten Bau­stof­fe für die Bela­dung abge­stellt wer­den“, betont Rai­ner Baum­schla­ger, der bei der C. Berg­mann KG den Bereich Fuhr­park und Trans­port­lo­gis­tik ver­ant­wor­tet. In der Ver­gan­gen­heit fehl­te den Kom­mis­sio­nie­rern die Klar­heit, mit wel­cher Prio­ri­tät die für den jewei­li­gen Tag geplan­ten Auf­trä­ge zu behan­deln sind. So kam es vor, dass man­che Tou­ren schon mor­gens bereit­ge­stellt wur­den, die erst am Nach­mit­tag gela­den wer­den muss­ten.

SMS liegt vorn

Von Anfang an von OPHEO begeis­tert waren auch die Ver­triebs­mit­ar­bei­ter, denn mit Hil­fe von OPHEO wer­den die Kun­den jetzt über die bevor­ste­hen­den Anlie­fe­run­gen infor­miert. Der Ver­sand der Nach­richt erfolgt auto­ma­tisch, sobald der LKW eine bestimm­te Ent­fer­nung zum Ziel unter­schrei­tet. „Damit haben wir einen ech­ten Wett­be­werbs­vor­teil“, so Mar­git Ober­bram­ber­ger, die im Vor­feld des IT-Pro­jekts eine Kun­den­be­fra­gung durch­ge­führt hat­te. „Das zeit­na­he Avi­sie­ren etwa eine Stun­de vor der Anlie­fe­rung wird vor allem von unse­ren Bau­stel­len-Kun­den sehr geschätzt, die anhand unse­rer Anga­ben ihr Per­so­nal opti­mal ein­tei­len und Platz schaf­fen kön­nen“, erläu­tert die Diplom-Inge­nieu­rin.

OPHEO bie­tet auch die Mög­lich­keit einer E‑Mail Benach­rich­ti­gung, aber bei C.Bergmann hat man sich bewusst für den SMS Über­tra­gungs­weg ent­schie­den. „Das liegt dar­an, dass eine SMS im hek­ti­schen Bau­stel­len­all­tag nicht so schnell über­se­hen wird wie eine E‑Mail“, weiß Rai­ner Baum­schla­ger, der sich sein Büro mit dem Dis­po­nen­ten teilt und des­halb zu jeder Zeit über den aktu­el­len Lie­fer­zu­stand Bescheid weiß.

Leichter Quereinstieg

Der Dis­po­nent war bis zum GoLi­ve von OPHEO als Fah­rer tätig und ver­füg­te bis Dato über kei­ner­lei Büro­er­fah­rung. Der schnel­le und pro­blem­lo­se Umstieg vom LKW-Steu­er an den Schreib­tisch ist dem leicht ver­ständ­li­chen Auf­bau des OPHEO Dis­po-Cock­pits zu ver­dan­ken, was den Quer­ein­stieg deut­lich ver­ein­facht. Unter­stützt wird er durch gra­fi­sche Bedien­hil­fen.

Gegen­wär­tig wird an der maxi­ma­len Trans­pa­renz für die auto­ma­ti­sche Kos­ten­auf­tei­lung gear­bei­tet. Dies spielt bei so genann­ten Misch­tou­ren eine gro­ße Rol­le, wenn auf einer Rou­te Waren aus den ver­schie­de­nen Geschäfts­be­rei­chen für Bau­stof­fe, Hoch- und Tief­bau sowie Flie­sen trans­por­tiert wer­den. Bis dato erfolg­te die Auf­tei­lung noch manu­ell mit Hil­fe eines vom Fah­rer aus­ge­füll­ten Mel­de­bo­gens. Die durch das Sys­tem unter­stütz­te auto­ma­ti­sche Kos­ten­auf­tei­lung stellt eine kla­re Arbeits­er­leich­te­rung und mehr Kos­ten­wahr­heit als die Schät­zun­gen der Fah­rer dar.

Weitere Standorte

Fazit: Nach acht Mona­ten Pra­xis­ein­satz hat sich das inte­grier­te Trans­port­leit­stand- und Tele­ma­tik­sys­tem OPHEO am Stamm­sitz der C. Berg­mann KG in Traun bewährt. Neben der Ser­vice­qua­li­tät konn­ten Effi­zi­enz, Trans­pa­renz und Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit spür­bar ver­bes­sert wer­den. Es wird dar­an gedacht, die Lösung in den grö­ße­ren Strand­or­ten ein­zu­füh­ren.

Hintergrund: C. Bergmann KG

Berg­mann ist einer der größ­ten und tra­di­ti­ons­reichs­ten Bau­stoff­händ­ler Öster­reichs. Das 1860 von Carl Bor­ro­mä­us Berg­mann gegrün­de­te Fami­li­en­un­ter­neh­men ist in den Spar­ten Baustoff‑, Fliesen‑, Glas- und Türen­groß­han­del sowie in der Beton- und Glas­pro­duk­ti­on aktiv. An den sie­ben Stand­or­ten in Traun, Linz, Salz­burg, Graz, Vil­lach, Rank­weil und Brunn/Geb. erzie­len rund 300 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter einen Jah­res­um­satz von mehr als 100 Mio. EUR.

Wei­te­re Infos unter www.c‑bergmann.at

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