Zentralisierte Einsatzplanung bei Thomas Beton

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Die auf Pro­duk­ti­on und Ver­trieb von Trans­port­be­ton spe­zia­li­sier­te Tho­mas Beton GmbH will mit der Trans­port­ma­nage­ment­soft­ware OPHEO eine zen­tra­le Ein­satz­pla­nung für 75 Beton­misch­fahr­zeu­ge an 22 Stand­or­ten rea­li­sie­ren.

Im ers­ten Schritt wur­den bereits 6 Beton­wer­ke mit 37 Lkw an die Zen­tra­le in Kiel ange­schlos­sen. “Wir wol­len den Erfolg des Pilo­ten bench­mar­ken und bele­gen, dass uns OPHEO zu grö­ße­rer Wirt­schaft­lich­keit, bes­se­rer Aus­las­tung, öko­lo­gi­sche­ren Arbeits­wei­sen, Pla­nungs­si­cher­heit und noch höhe­rer Kun­den­zu­frie­den­heit ver­hilft, um dann wei­te­re Wer­ke und Fuhr­park­ka­pa­zi­tä­ten ein­zu­bin­den”, erklärt B. Rai­ner Brings, Geschäfts­füh­rer der Tho­mas Beton GmbH. Bei Erfolg sei auch “ein spä­te­rer Ein­satz in unse­ren schwe­di­schen und pol­ni­schen Schwes­ter­ge­sell­schaf­ten mög­lich”, stellt Brings in Aus­sicht. Noch in die­sem Jahr sol­len die übri­gen 15 deut­schen Pro­duk­ti­ons­be­trie­be mit 38 Fahr­zeu­gen hin­zu­kom­men, wobei etwa 20 Fahr­mi­scher von Sub­un­ter­neh­mern betrie­ben wer­den.

Pro Tag belädt Tho­mas Beton an den deut­schen Stand­or­ten rund 500 Fahr­mi­scher, so dass jeder Fah­rer rund 5 Abla­de­stel­len bedient. Mit OPHEO will das Unter­neh­men die Aus­las­tung der Fahr­zeu­ge erhö­hen. Durch die bis­her dezen­tra­le Pla­nung kam es immer wie­der mal vor, dass meh­re­re Lkw mit frei­en Kapa­zi­tä­ten in der­sel­ben Regi­on unter­wegs waren. Bei der zen­tra­len Ein­satz­pla­nung hat der Dis­po­nent einen voll­stän­di­gen Über­blick über den exak­ten Bedarf an Trans­port­ka­pa­zi­tä­ten für den lau­fen­den und den Fol­ge­tag. Auf Basis die­ser Vor­aus­schau kann er die Lkw-Flot­te opti­mal und effi­zi­ent zutei­len. Die inte­grier­te Fore­cas­ting-Funk­ti­on prüft dabei für jedes Fahr­zeug, ob es noch im Zeit­plan liegt und rech­net etwai­ge Abwei­chun­gen auf den Rest der lau­fen­den Tour und auf alle Fol­ge­tou­ren hoch und ermög­licht dem Dis­po­nen­ten die Kapa­zi­tä­ten im Tages­ver­lauf zwi­schen den Wer­ken zu ver­schie­ben.

Im Zuge des Pro­jekts wur­de OPHEO naht­los in die bestehen­de IT-Infra­struk­tur inte­griert. Auf die­ser Basis kann OPHEO zum Bei­spiel auch Pro­duk­ti­ons­auf­trä­ge an die Pro­duk­ti­ons­steue­rungs­sys­te­me in den ein­zel­nen Wer­ken ver­sen­den. Dabei wer­den Kun­den­da­ten und Lie­fer­adres­sen mit dem ERP-Sys­tem von Tho­mas Beton syn­chro­ni­siert. Neben den Zen­tral­dis­po­nen­ten und den Misch­meis­tern in den sechs bereits inte­grier­ten Beton­wer­ken in Risum-Lind­holm, Sörup, Jarplund, Kap­peln, Husum, Lür­schau hat auch die Fuhr­park- und Geschäfts­lei­tung in Kiel Zugriff auf OPHEO. Damit kann sich das Manage­ment jeder­zeit einen Über­blick über die aktu­el­le Lie­fer­si­tua­ti­on ver­schaf­fen.

„Wir wol­len pünkt­lich sein, ver­läss­lich, plan­bar und zu jeder Zeit Trans­pa­renz hier­über haben. Genau das ermög­licht uns OPHEO“, erläu­tert B. Rai­ner Brings. Natür­lich sol­len durch die zen­tra­li­sier­te Pla­nung mit OPHEO auch Kos­ten und CO2-Emis­sio­nen ein­ge­spart wer­den. Die aus­führ­li­che Vor­un­ter­su­chung ergab, dass sich mit OPHEO „der Auf­wand redu­zie­ren und die Qua­li­tät der Pla­nung ver­bes­sern lässt“, so Brings wei­ter.
Auf­merk­sam auf OPHEO wur­de Tho­mas Beton durch die Emp­feh­lung eines ande­ren Anwen­ders. „Wir haben uns auch vie­le ande­re Sys­te­me ange­schaut. Neben dem hohen Rei­fe­grad hat uns an OPHEO vor allem beein­druckt, dass wir über Jah­re beob­ach­ten konn­ten, wie sich das Sys­tem stän­dig wei­ter­ent­wi­ckelt. Und nicht zuletzt hat uns auch das Ver­trau­en in die Mann­schaft von ini­ti­ons über­zeugt“, begrün­det Brings die Ent­schei­dung.
Als mobi­le Fahr­zeug­einhei­ten kom­men in den Fahr­mi­schern Tablets vom Typ Sam­sung Gala­xy zum Ein­satz, die mit der Tele­ma­tik-App OPHEO Mobi­le aus­ge­stat­tet sind. Die App über­nimmt das Auf­trags­ma­nage­ment und die Ziel­füh­rung. Zusätz­lich sind die Fahr­zeu­ge mit einer Tele­ma­tik­box aus­ge­stat­tet. Die­se ist an die FMS-Schnitt­stel­le ange­schlos­sen und lie­fert die Basis­da­ten für die Ana­ly­se des Fahr­ver­hal­tens. Über das OPHEO-Por­tal kann der Fahr­stil aller Fah­rer abge­ru­fen und ver­gli­chen wer­den. Auf die­se Wei­se kön­nen typi­sche Fahr­feh­ler gezielt ange­spro­chen und durch eine Unter­wei­sung ver­mie­den wer­den.

Abge­run­det wird die ganz­heit­li­che Lösung durch das Modul OPHEO Tachow­eb, mit dem das Fern­aus­le­sen und Archi­vie­ren der Tacho­da­ten auto­ma­ti­siert wer­den kann. Zudem lie­fert OPHEO Tachow­eb die Daten an das Dis­po Cock­pit und bie­tet dem Dis­po­nen­ten somit zu jeder Zeit einen Über­blick über die noch ver­füg­ba­ren Lenk­zei­ten.

Die Tho­mas Beton GmbH hat sich auf die Pro­duk­ti­on von Trans­port­be­ton für Gewer­be- und Pri­vat­kun­den spe­zia­li­siert. Das Unter­neh­men ist die deut­sche Toch­ter­ge­sell­schaft der schwe­di­schen Tho­mas Con­cre­te Group, die im Jahr 1955 vom schwe­di­schen Inge­nieur Mar­tin Tho­mas gegrün­det wur­de und sich bis heu­te im Besitz der schwe­di­schen Fami­lie Tho­mas befin­det. Die Zen­tra­le befin­det sich in Göte­borg.

Neben Deutsch­land und Schwe­den betreibt der Kon­zern ope­ra­ti­ve Gesell­schaf­ten in Polen, Nor­we­gen und den USA mit ins­ge­samt 135 Pro­duk­ti­ons­stand­or­ten. Allein in Deutsch­land ver­fügt die Fir­ma über 22 Beton­wer­ke, die im Nor­den der Repu­blik ange­sie­delt sind. Im Jahr 2014 erwirt­schaf­te­ten die 1.350 im Kon­zern beschäf­tig­ten Mit­ar­bei­ter einen Umsatz von 350 Mio. Euro.

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