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Pressemitteilung

Das auf Gip­ser- und Maler­be­darf spe­zia­li­sier­te Han­dels­un­ter­neh­men GIMA hat sei­nen Logis­tik­pro­zess durch­gän­gig digi­ta­li­siert. Dabei gelang der Spa­gat zwi­schen deut­li­chen Arbeits­er­leich­te­run­gen für die Dis­po­nen­ten und einem spür­bar ver­bes­ser­ten Kun­den­ser­vice. Dahin­ter steht das inte­grier­te Trans­port­leit­stand- und Tele­ma­tik­sys­tem OPHEO.

Rund 50 Lkw-Tou­ren pro Tag mit bis zu 30 Abla­de­stel­len: Auch erfah­re­ne Dis­po­nen­ten haben vor sol­chen Anfor­de­run­gen Respekt. Kommt dann noch eine Mischung aus gewerb­li­chen und pri­va­ten Kun­den hin­zu, wird die Aus­wahl an geeig­ne­ten Mit­ar­bei­tern meist über­schau­bar. Umso erstaun­li­cher sind die Erfah­run­gen, die das auf Gip­ser- und Maler­be­darf spe­zia­li­sier­te Han­dels­un­ter­neh­men GIMA gemacht hat.
Der mit­tel­stän­di­sche Fami­li­en­be­trieb ver­fügt an sei­nen vier größ­ten Nie­der­las­sun­gen über einen Fuhr­park mit 30 Lkw, die auf den besag­ten 50 Tou­ren im Nah- und Fern­ver­kehr unter­wegs sind. Der größ­te Teil von ihnen star­tet am Stamm­sitz in Neun­stet­ten, wo 12 Fahr­zeu­ge und ein Zen­tral­la­ger behei­ma­tet sind. Dis­po­niert wer­den die Lkw von vier Mit­ar­bei­tern, deren Arbeits­platz bereits weit­ge­hend digi­ta­li­siert wur­de.

Pro­blem­los ein­ge­führt

Hin­ter­grund ist eine Soft­ware, die GIMA bereits vor zwei Jah­ren ein­ge­führt hat. Es han­delt sich um das Trans­port­leit­stand- und Tele­ma­tik­sys­tem OPHEO von der ini­ti­ons AG. „Wir haben uns auf­grund der vie­len guten Refe­ren­zen im Bau­stoff­han­del und der bewähr­ten Schnitt­stel­le zum ERP-Sys­tem Unit­ra­de für OPHEO ent­schie­den“, erin­nert sich Flo­ri­an Wahler, der bei GIMA die IT-Abtei­lung mit ver­ant­wor­tet. OPHEO gel­te im Bau­stoff­han­del fast schon als Bran­chen-Stan­dard.
Die Ein­füh­rung von OPHEO ver­lief zwi­schen dem Kick­off-Ter­min im Okto­ber 2015 und dem „Go Live“ im Janu­ar 2016 schnell und pro­blem­los. Zwi­schen Novem­ber und Dezem­ber sei auch genü­gend Zeit für eine aus­führ­li­che Test­pha­se und die zwei­tä­gi­ge Schu­lung der Dis­po­nen­ten gewe­sen. Nach der Inbe­trieb­nah­me am Haupt­sitz in Neun­stet­ten folg­ten des­halb auch in kur­zen Abstän­den die Nie­der­las­sun­gen Bran­dis, Mai­sach und Nürn­berg. An den übri­gen der ins­ge­samt 19 Stand­or­te ist jeweils nur ein Fahr­zeug im Ein­satz, so dass sich hier die Ein­füh­rung der Soft­ware noch nicht gelohnt hat.

Vom Fah­rer zum Dis­po­nen­ten

Neben der effi­zi­en­ten Art der Tou­ren­pla­nung mit der selbst ent­wi­ckel­ten Smart Plan­ning Tech­no­lo­gie über­zeug­te OPHEO durch die inte­grier­te Tele­ma­tik-App OPHEO MOBILE und die extrem leich­te Bedie­nung. „Ich war ein abso­lu­ter Neu­ein­stei­ger, der nie zuvor dis­po­niert hat­te“, bestä­tigt Jür­gen Till­mann, der in Neun­stet­ten die Tou­ren im Nah­ver­kehr plant. OPHEO mache ihm den Umstieg leicht. „Wer die Funk­ti­on der Soft­ware ein­mal ver­stan­den hat, kann sofort mit der Tou­ren­pla­nung begin­nen,“ so Till­mann, des­sen Kar­rie­re bei GIMA im Lager begann. Ähn­lich äußert sich sein Kol­le­ge Mari­us Zahner aus dem Bereich Fern­ver­kehr: „Nach einer kur­zen Ein­füh­rung in den Trans­port­leit­stand, fühlt man sich ganz schnell sicher, da OPHEO wie ein Co-Pilot vie­le Berech­nun­gen abnimmt, Vor­schlä­ge macht und alle Ent­schei­dun­gen noch mal über­prüft“, so Zahner, der vor sei­nem Wech­sel in die Dis­po­si­ti­on bei GIMA als Lkw-Fah­rer gear­bei­tet hat.
Die gra­fisch unter­stütz­te Tou­ren­pla­nung funk­tio­niert ein­fach per Drag & Drop, wobei OPHEO auf Wunsch die opti­ma­le Rei­hen­fol­ge der Abla­de­stel­len errech­net. „Hin­sicht­lich der exak­ten Stre­cken­pla­nung hat mich OPHEO schon oft eines bes­se­ren belehrt“, bekennt Zahner, der nur noch bei spe­zi­el­len Kun­den­ab­spra­chen in den digi­ta­len Pro­zess ein­greift.

Drei Tou­ren zu Wahl

Im Zuge der Soft­ware-Ein­füh­rung wur­den sämt­li­che Lkw mit OPHEO MOBILE aus­ge­rüs­tet. Die Lösung besteht im Wesent­li­chen aus einer Tele­ma­tik-App, die auf han­dels­üb­li­chen Andro­id-Smart­pho­nes oder -Tablets instal­liert wer­den kann. GIMA ent­schied sich für Tablets vom Typ Gala­xy Tab4, die mit einer Hal­te­rung gut sicht­bar im Cock­pit befes­tigt wer­den kön­nen. Sobald der Fah­rer sei­ne mit OPHEO erstell­te Tour via Mobil­funk erhal­ten hat, bestä­tigt er dies mit einem Tas­ten­druck und star­tet anschlie­ßend die Ziel­füh­rung zur ers­ten Abla­de­stel­le. Als Navi­ga­ti­ons­lö­sung fun­giert der PTV Truck Navi­ga­tor. „Zu den Beson­der­hei­ten der Lösung zählt, dass jeder Fah­rer zwi­schen drei mög­li­chen Tour­va­ri­an­ten wäh­len kann“, hebt Zahner her­vor. Auf die­se Wei­se kön­nen die Fah­rer mit­ent­schei­den und ihre per­sön­li­chen Kennt­nis­se von aktu­el­len Bau­stel­len in die Pla­nung ein­brin­gen.
Die­ser Punkt hat die Akzep­tanz der Lösung eben­so erhöht, wie das voll­au­to­ma­ti­sche und exak­te Erfas­sen der Arbeits- und Pau­sen­zei­ten. Dies geschieht jetzt mit Hil­fe einer Schnitt­stel­le zu dem bei GIMA ein­ge­setz­ten Fuhr­park­ma­nage­ment-Sys­tem „Tom­Tom Web­fleet“. Auf die­se Wei­se wer­den die aktu­el­len Lenk- und Ruhe­zeit­in­for­ma­tio­nen aus den Tacho­gra­fen direkt an OPHEO über­tra­gen. OPHEO MOBILE ergänzt die­se Daten um die tat­säch­li­chen Arbeits­zei­ten, so dass alle Infor­ma­tio­nen für die Lohn­ab­rech­nung in digi­ta­ler Form vor­lie­gen.

Buch­hal­tung bei der Lohn­ab­rech­nung ent­las­tet

„Für unse­re Buch­hal­tung hat sich dadurch der Auf­wand um 70 Pro­zent bei den Fah­rer­ab­rech­nun­gen redu­ziert“, meint Wahler. Doch auch die Fah­rer pro­fi­tie­ren: Einer­seits wird ihnen das läs­ti­ge manu­el­le Erfas­sen der Daten erspart und ande­rer­seits gehen durch die minu­ten­ge­naue Doku­men­ta­ti­on kei­ne Arbeits­zei­ten mehr ver­lo­ren. „Für die meis­ten Fah­rer ergab sich dadurch eine Lohn­ab­rech­nungs-Dif­fe­renz von zwei bis drei Stun­den zu ihren Guns­ten“, berich­tet Zahner.
Die Schnitt­stel­le zwi­schen Fuhr­park­ma­nage­ment und OPHEO bringt aber auch den Dis­po­nen­ten Vor­tei­le: Die aktu­el­len Lenk- und Ruhe­zei­ten ste­hen sofort im Dis­po-Cock­pit zur Ver­fü­gung und wer­den dort für Tou­ren­pla­nung und Tages­vor­aus­schau aus­ge­wer­tet. Mit die­ser inte­grier­ten Fore­cas­ting­funk­ti­on wer­den dro­hen­de Ver­spä­tun­gen sehr früh­zei­tig erkannt, so dass die Dis­po­nen­ten noch umpla­nen oder den Kun­den infor­mie­ren kön­nen.

Auto­ma­tisch avi­siert

Zusätz­lich unter­stützt wer­den die Dis­po­nen­ten durch die auto­ma­ti­sier­te Avis-Funk­ti­on. Damit wer­den Kun­den auto­ma­tisch per E-Mail oder SMS über den Zeit­punkt der bevor­ste­hen­den Anlie­fe­rung infor­miert. Die Benach­rich­ti­gung wird aus­ge­löst, sobald der Lkw eine vor­her defi­nier­te Ent­fer­nung zum Ziel unter­schrei­tet. Hier­zu wer­den die Fahr­zeug­po­si­tio­nen aus der Tele­ma­tik-App lau­fend an den OPHEO-Ser­ver über­mit­telt und aus­ge­wer­tet.
Fazit: Mit OPHEO hat GIMA die Digi­ta­li­sie­rung gleich auf meh­re­ren Ebe­nen vor­an­ge­trie­ben. Neben der Dis­po­si­ti­on pro­fi­tie­ren Fah­rer und Kun­den sowie die zen­tra­le Ver­wal­tung durch trans­pa­ren­te und beschleu­nig­te Pro­zes­se.

Hin­ter­grund: GIMA Gip­ser- und Maler­be­darf GmbH & Co

Die GIMA Gip­ser- und Maler­be­darf GmbH & Co Groß- und Ein­zel­han­dels KG ist ein mit­tel­stän­di­scher Fami­li­en­be­trieb mit Sitz in Her­rie­den-Neun­stet­ten. Das Pro­dukt­sor­ti­ment beinhal­tet alles, was die Maler-, Stuck-, Putz- und Tro­cken­bau­ge­wer­ke benö­ti­gen. Neben Han­dels­pro­duk­ten ver­treibt GIMA dabei auch selbst ent­wi­ckel­te und pro­du­zier­te Lai­bungs­plat­ten­sys­te­me. GIMA beschäf­tigt rund 200 Mit­ar­bei­ter und betreibt 19 Nie­der­las­sun­gen, einen eige­nen Fuhr­park mit 30 Lkw sowie ein Zen­tral­la­ger. Das im Jahr 1966 durch Heinz Zahner gegrün­de­te Unter­neh­men wird von Roman Zahner bereits in zwei­ter Genera­ti­on inha­ber­ge­führt.

Wei­te­re Infos unter www.gima-spezial.de

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